3 Arten von Meditation

In diesem Beitrag schauen wir uns 3 Arten von Meditation an: Die Achtsamkeitsmeditation, Chakra-Meditation und Mantra-Meditation. Die verschiedenen Arten möchten dir einen Einblick in die Vielfältigkeit der Meditation geben.

Achtsamkeitsmeditation

Während der Achtsamkeitsmeditation widmest du dich voll und ganz dem „Sein”. Es geht darum, wahrzunehmen, ohne zu urteilen. Schlüpfe in die Rolle eines neutralen Beobachters und stelle fest, ohne zu werten.

Begebe dich für die Achtsamkeitsmeditation in einen bequemen Schneidersitz, setze dich auf einen Stuhl – mit beiden Füßen fest auf dem Boden oder lege dich hin. Wichtig ist, dass du eine Position findest, in der du die gesamte Meditationsdauer über angenehm verweilen kannst. Durch den Kontakt zum Boden wirst du dich geerdet fühlen. Schließe deine Augen oder richte deinen Blick locker geradeaus – je nachdem, was sich besser für dich anfühlt.

Beobachte deinen Atem

Der Fokus der Achtsamkeitsmeditation liegt auf deiner Atmung. Sie ist dein Ankerpunkt. Es gibt 3 Möglichkeiten deine Atmung zu beobachten.

  1. Nasenspitze: Beobachte, wie du kalte Luft einatmest und warme Luft wieder ausströmt.
  2. Herzraum: Richte dein Augenmerk auf deinen Herzraum und bemerke, wie er sich öffnet und wieder schließt.
  3. Bauchdecke: Lege eine Hand auf deinen Bauch und stelle fest, wie er sich hebt und wieder senkt.

Lass deine Atmung ganz natürlich stattfinden, ohne sie zu beeinflussen.

Wenn ein Gedanke oder ein Gefühl während der Achtsamkeitsmeditation in dir hochkommt, nimm es wahr, ohne zu werten und lass es weiterziehen. Als Visualisierung mag dir eine Wolke, die am Himmel weiterzieht, helfen. Dein Atmen ist dein Anker, der dich dabei unterstützt, keine Wertung vorzunehmen. Achtsamkeitsmeditation kann zwischen 5 und 45 Minuten praktiziert werden.

Wenn du noch mehr über diese Art von Meditation erfahren möchtest, schau dir den Beitrag Achtsamkeitsmeditation praktizieren an.

Chakra-Meditation

Ein Chakra kann als Energiezentrum verstanden und wörtlich mit Rad, Kreis oder Wirbel übersetzt werden. Die 7 Energiezentren sind entlang der Wirbelsäule angesiedelt – beginnend beim Beckenboden und endend am Scheitel. Diese Form der Meditation basiert auf der Annahme, dass durch blockierte Chakren körperliche, geistige oder emotionale Dysbalancen entstehen können. Durch die Meditation werden die Energiepunkte in Balance gebracht bzw. aktiviert.

Das sind die 7 Chakren und ihre Eigenschaften

  1. Rotes Wurzelchakra: Basis der Lebensenergie, gibt Standfestigkeit
  2. Oranges Sakralchakra: Zentrum der weiblichen Energie, aktiviert kreatives Potential
  3. Gelbes Nabelchakra: Zentraler Speicherort der Lebensenergie, stärkt dein Selbstbewusstsein
  4. Grünes Herzchakra: Zentrum der Liebe
  5. Türkises Halschakra: Zentrum der Kommunikation
  6. Dunkelblaues Stirnchakra: Öffnet den Zugang zur Selbsterkenntnis
  7. Violettes Scheitelchakra: Deine Verbindung zur Spiritualität

Während der Chakra-Meditation beginnst du beim Wurzelchakra und fokussierst Chakra für Chakra – bis hin zum Scheitelchakra. Verweile bei jedem Energiepunkt ca. 5 Minuten und stelle ihn dir in seiner Farbe und Eigenschaft vor. Atme tief ein und öffne das Chakra. Reinige das Chakra mit deiner Ausatmung. Visualisiere, wie das Chakra in seiner Farbe leuchtet und mit seiner Energie deinen Körper durchströmt.

Du kannst dir auch ein einzelnes Chakra aussuchen und dich bewusst auf dieses konzentrieren.

Mantra-Meditation

Mit dieser Art der Meditation wird dein Geist durch das Wiederholen eines Mantras besänftigt. Zum einen hat dein Kopf durch das Wiederholen eine Aufgabe, zum anderen geht es um den Klang, die Vibration und die Bedeutung des Mantras.

Ein Mantra kann ein Wort, Vers oder Satz, zum Beispiel eine Affirmation sein. Du kannst dich auch an traditionellen Mantras bedienen wie OM oder SO HAM (bedeutet „ich bin”) oder dein ganz eigenes Mantra kreieren. Hauptsache dein Mantra fühlt sich gut an.

Dein Fokus liegt auf dem Mantra

Während der Mantra-Meditation gibst du deinem Geist eine sinnvolle Aufgabe und beruhigst damit deine inneren Gedankenströme. Du kommst langsam zur Ruhe und deine Gedanken rücken in den Hintergrund. Deine Gehirnfrequenz fällt in einen Bereich, der sich entspannt anfühlt. Kommen störende Gedanken oder Gefühle auf, wird dein Fokus durch das Wiederholen zurück auf das Mantra gerichtet.

Hast du dir eine Affirmation als Mantra ausgesucht, zum Beispiel „ich bin voller Liebe“, hast du neben dem meditativen Effekt gleichzeitig eine manifestierende Wirkung erzielt.

Durch diese Art der Meditation geht das Gehirn in tiefe Frequenzen, wodurch ein entspanntes, wohliges Gefühl entsteht. Probiere es am Anfang mit 5 Minuten aus und steigere dich dann je nach individuellem Belieben bis hin zu 20 Minuten.

Chakra- und Mantra-Meditation kombinieren

Die Tabelle zeigt, welches Bija-Mantra mit welchem Chakra zusammengehört. Ein Bija-Mantra ist ein einsilbiger Laut aus dem Sanskrit. Der Klang und die Vibration des Mantras helfen dir den meditativen Zustand zu verstärken.

ChakraFarbeMantra
Wurzelchakra❤️LAM
Sakralchakra🧡VAM
Nabelchakra💛RAM
Herzchakra💚YAM
Halschakra🩵HAM
Stirnchakra💙AUM
Scheitelchakra💜AUM

Schlusswort

In diesem Beitrag werden 3 Arten von Meditation vorgestellt. Zu Beginn kann sich die Mantra-Meditation oder eine geführte Chakra-Meditation als etwas einfacher erweisen als die Achtsamkeitsmeditation – mit dem Hintergrund, dass du während der Meditation deinem Geist eine sinnvolle Aufgabe gibst. Probiere nach Belieben aus. Die Hauptsache ist, dass sich die Meditation gut für dich anfühlt.

Quellen

Foto von Christian Lue auf Unsplash

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