7 Arten des Ausruhens

Wir schalten auf Autopilot, machen weiter, versuchen zu funktionieren – bis wir erschöpft sind. Wir überhören die Zeichen, die der Körper uns sendet, bis sie sich nicht mehr überhören lassen. Ausruhen ist wichtig, um der Erschöpfung vorzubeugen. Ganzheitliches Ausruhen bedeutet allerdings nicht, einen Mittagsschlaf zwischenzuschieben. Wir können uns auf mehr Schichten als der Schlaf-Ebene erholen.

Welche Arten des Ausruhens gibt es?

Erholung ist vielseitig und passiert auf verschiedenen Ebenen. Hier sind 7 Arten des Ausruhens:

  1. Körperliche Ruhe
  2. Mentale Ruhe
  3. Soziale Ruhe
  4. Emotionale Ruhe
  5. Sensorische Ruhe
  6. Kreative Ruhe
  7. Spirituelle Ruhe

Körperliche Ruhe

Unser Körper kann sich erschöpfen, wenn wir ihn zu viel oder zu wenig bewegen. Schlaf ist eine gute Möglichkeit, um deinen Körper zu erholen. Wenn wir viel am Schreibtisch sitzen, kann Yoga oder ein gemütlicher Spaziergang eine sanfte Unterstützung bieten.

Mentale Ruhe

Unser Geist denkt, denkt, denkt – ungefähr 60.000 Gedanken am Tag. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, unsere Probleme zu lösen. Wir brauchen mentale Ruhe, nachdem wir unseren Geist eine Zeit lang besonders intensiv beschäftigt haben. Fahre deinen Geist herunter, bis sich deine Gedankenströme abmildern. Das geht gut durch Sport oder Meditation.

Soziale Ruhe

Wenn wir eine Zeit lang kontinuierlich mit vielen Menschen unterwegs sind, ist irgendwann unsere soziale Batterie leer. Umgebe dich mit Menschen, mit denen du einfach „sein“ kannst oder verbringe Zeit mit dir alleine.

Emotionale Ruhe

Emotionale Erholung meint das “Abladen” belastender Gefühle. Vor allem Menschen, die es allen recht machen wollen (People Pleaser), halten manchmal die eigenen Gefühle zurück. Neben einem offenen Gespräch mit Freunden kann auch Journaling/Tagebuchschreiben helfen, sich die Emotionen von der Seele zu schreiben.

Sensorische Ruhe / die Sinne ausruhen

Es passiert soo viel gleichzeitig, dass wir oft überstimuliert sind. Im Fitnessstudio laufen die Nachrichten, parallel laute Musik und um dich herum ganz viele Menschen. In den kleinen Pausen zwischen den Übungen tracken wir die Leistung in der Fitness-App und zwischendurch werden Textnachrichten beantwortet, um der Abendplanung nachzugehen. Digital Detox ist eine Möglichkeit, um der Überstimulation entgegenzuwirken. Lass dein Smartphone doch einfach mal im Spint 😉.

Kreative Ruhe

Die Art von Erholung, die wir brauchen, um uns wieder inspiriert fühlen zu können. Um die Welt aus den Augen eines Kindes zu sehen, voller Neugier. Ein Spaziergang in der Natur kann helfen uns wieder mit uns selbst verbunden zu fühlen und aufzuladen.

Spirituelle Ruhe

Wir erlangen spirituelle Ruhe, wenn wir etwas Sinnstiftendes machen. Unseren Beitrag leisten, etwas zurückzugeben. Wir können spirituelle Erholung in unserer Arbeit erfahren oder wenn wir ein Ehrenamt annehmen, um anderen Menschen zu helfen.

Schlusswort

Fange klein an und bleib am Ball. Suche dir ein oder zwei Erholungsmöglichkeiten aus und folge ihnen – am besten auf täglicher Basis. Wie wäre es mit einer kurzen Meditation und ein bisschen Digital Detox – gleich heute 🙂.

Quellen

Foto von Sarah Brown auf Unsplash

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